7.2. Wikipedia
14 Dez 2011 Hinterlasse einen Kommentar
Selbst nach der anregenden Diskussion in der letzten Präsenzeinheit und auch nach den Artikeln hat sich meine Meinung zu Wikipedia nicht geändert. Wikipedia würde ich persönlich nicht in meinen Arbeiten zitieren, dafür ist das Online-Lexikon viel zu umstritten. Man weiß nicht genau wer die Artikel erstellt und ob sie überprüft worden sind. Es gibt zwar eine kleine Gruppe an „Wikipedianern“, welche sich bemühen die Qualität zu erhalten, allerdings ist diese Gruppe viel zu klein um die Flut an Artikeln bewältigen zu können. Natürlich nutze ich Wikipedia für Recherchen, vor allem wenn ich zu einem Thema überhaupt keine Vorstellung habe, ist es eine gute Möglichkeit sich einzulesen. Man bekommt meistens einen guten Überblick und Begriffe, welche man nicht kennt, kann man gleich nachschlagen bzw. man wird einfach weitergeleitet zum entsprechenden Artikel. Das Gute an Wikipedia ist dass es so viele verschiedene Themenbereiche erfasst, denn Lexika werden meist zu einem bestimmten Fachgebiet herausgegeben. Und in Wikipedia können auch Themen angesprochen werden, zu welchen es sonst nur spärliche oder schwer zugängliche gedruckte Werke gibt – da bietet Wikipedia eine gute Möglichkeit die private Neugier zu stillen, allerdings ändert das nichts an meiner Einstellung zur Zitierfähigkeit. Meistens benutze ich Wikipedia für Begriffserklärungen, v.a. bei Fremdwörtern ist das sehr nützlich, da man oft zusätzlich einen Überblick über den Wortstamm, Ableitungen und Affixe bekommt.
7.1. Historical Abstracts
13 Dez 2011 Hinterlasse einen Kommentar
1. Slavs, south slavs, slavs migration, slavs population
2. Die meisten Treffer gab es bei “south slavs”, allerdings beschränken sich so gut wie alle Ergebnisse auf die letzten 200 Jahre, es gab nur einzelne Treffer zum Mittelalter.
3. Stevan K. Pavlovitch. Serbia and Yugoslavia – The Relationship. Journal of southeast european and black sea studies. Jan 2004, Vol. 4 Issue 1, p96-106. – Dieser Artikel steht gleich im Historical Abstracts als PDF-Datei zur Verfügung.
6. Datenbanken
22 Nov 2011 Hinterlasse einen Kommentar
UB Wien:
- EEO – Enzyklopädie des europäischen Ostens
- Geschichte (OLC-SSG)
-Kakanien revisited
-ViFaOst Virtuelle Fachbibliothek Osteuropa
ÖNB:
-Central and Eastern European Online Library
-Aufsatzdatenbank Osteuropa
-Digitales Forum Mittel- und Osteuropa
-Literaturdokumentation zur Geschichte Ostmitteleuropas
-Online Contents – SSG Osteuropa
-Osteuropa Dokumente Online
-OstNet
-Zeitschriftenschau Osteuropa
5. OBV-Suche
08 Nov 2011 Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter:
Slawen, Südslawen, Balkan, Balkangebirge, Balkanhalbinsel, Adriaküste, Osmanen, Habsburger, Ban, Aga, Beg, Dalmatien, Slawonien, Jugoslawien
Beim Begriff Südslawen sind über 200 Treffer angezeigt worden, einige Titel klingen sehr vielversprechend, vor allem in Bezug auf die Kulturgeschichte der Südslawen. Bei Slawen ist die Anzeige der Titel größer, allerdings sind die Werke viel allgemeiner, trotzdem könnte man sie als Einführung verwenden. Verwendet man Balkanhalbinsel werden hauptsächlich Karten angezeigt. Der Begriff Ban liefert keine Funde, und bei Aga und Beg kommt Relevantes nur in Kombination mit dem Wort Slawen. Bei den allgemeinen Schlagwörtern werden über 1000 Treffer angezeigt, aber wenn der Begriff, wie im Fall von Ban, zu speziell ist gibt es keine Treffer.
4. Recherche
04 Nov 2011 Hinterlasse einen Kommentar
Da es auf der Hauptuniversität Wien nicht nur dein Institut für Geschichte gibt, sondern auch ein Institut für Osteuropäische Geschichte, habe ich mich bei meiner Recherche über die Geschichte der Südslawen gleich in die Fachbereichsbibliothek begeben.
Bei den allgemeinen Nachschlagewerken habe ich einige stichprobenartig ausgewählt:
- Paulys Realenzyklopädie der classischen Altertumswissenschaft: IX. Band HYAIA – IUGUM.
Hier fand ich zum Beispiel das Stichwort Illyricum (Spalte 1068-1088), allerdings spielte sich das lange vor der Landnahme durch die Slawen ab. - Grand Dictionnaire Universal: Band 2.
In dieser französischen Ausgabe fand ich unter dem Begriff Balkan (S.110) nur die geografische Beschreibung des Gebirges. - Encyclopaedia Britannica: Band 3 Balfour – Both.
In der englischen Ausgabe hatte ich mehr Glück hier waren diverse Einträge (S.5-17), die mit Balkan in Verbindung stehen (Balkan Entente, Balkan Wars, Balkan Peninsula – Geographie; Ethnologie, Geschichte…) zu finden. - Der große Brockhaus: Band 2, 1929.
Im Brockhaus war der Eintrag über Balkan und Balkanisierung (S.246-248) mit 4 Seiten Karten versehen. - Brockhaus: Band 2, 1996
Im neuen Brockhaus gab es nach den Artikeln (S.535-537) Querverweise zu weiteren Schlagwörtern und am Schluss waren Literaturangaben.
Die wichtigsten Schlagworte bei meiner Suche waren Balkan, Südosteuropa, Balkanhalbinsel, weniger gab es bei Slawen, oder es war zu allgemein. Natürlich gibt es genug Einträge unter den heutigen Staatsbezeichnungen wie z.B. Kroatien, Bulgarien oder auch Jugoslawien.
Bei meiner Recherche habe ich auch einige Handbücher gefunden:
- Einführung in die Osteuropäische Geschichte. E. Emaliantseva, A. Malz, D. Ursprung. Zürich 2008.
- Studienhandbuch östliches Europa, Band 1: Geschichte Ostmittel- und Südosteuropas. Harald Roth (Hg). 20092.
- Lexikon zur Geschichte Südosteuropas. E. Hösch, K. Nehring, H. Sundhaussen. Wien 2004.
Außerdem habe ich einige Enzyklopädien aus dem ehemaligen Jugoslawien entdeckt, welche ich in meine Arbeit mit einbauen kann.
3.2. Infonet und Clio Online
27 Okt 2011 Hinterlasse einen Kommentar
1. Infonet
- Institut für Donauraum und Mitteleuropa
- Haus der Donauschwaben Salzburg
Die Ausbeute bei Infonet ist eher mager mein Thema betreffend. Natürlich sind auch die größeren und allgemeineren Organisationen (zB: Österreichsiches Institut für internationale Politik) vertreten, aber “Fachspezifisch” habe ich außer dem Institut für südosteuropäische Geschichte nicht viel gefunden.
2. Clio Online
-Städtisches Zentrum für Geschichte und Kunst (Riesa)
-Bibliothek der ehemaligen Forschungsstelle Ostmitteleuropa (Dortmund)
-Historisches Zentrum Hagen
-alle Geschichte-Institute auf den Universitäten in D und Ö
3.1. Thema
26 Okt 2011 Hinterlasse einen Kommentar
Als Thema für meine Recherchen im Kurs „Digitale Medien in der Geschichtswissenschaft“ habe ich mir „Die Südslawen“ ausgesucht. Mich persönlich interessiert dieses Thema sehr, auch wegen meiner Herkunft, da ich aber in Österreich aufgewachsen bin, weiß ich so gut wie nichts darüber. Im Geschichte-Unterricht in der Schule lernt man alles über Frankreich usw., aber Kroatien wird zum Beispiel überhaupt nicht behandelt, obwohl es sehr lange zur Habsburger-Monarchie gehört hat.
Ich habe mich für dieses Thema entschieden da ich mich damit auch in meiner Diplomarbeit befassen möchte. Dafür werde mich mit der Geschichte der gesamten Balkanhalbinsel beschäftigen müssen. Es wird nötig sein sich die Großreiche, welche auf dem Balkan von allen Seiten eingegriffen haben, und ihre Wirkung auf die dort ansässige Bevölkerung zu untersuchen. Der kulturelle Bereich interessiert mich persönlich am meisten: welche Traditionen wurden übernommen, wie wurde die Sprache beeinflusst usw. Natürlich ist jede Sprache mit Fremdwörtern gespickt, aber es ist witzig zu sehen wie zum Beispiel in Zagreb immer noch viele Germanismen aus der KuK-Zeit in der Sprache zu finden sind, oder aber in Bosnien und Serbien noch Unmengen an Turcismen.
Aber auch die politischen Zustände waren zu den jeweiligen Zeiten sehr interessant und eigen. Wenn man die politische Strukturierung ab der Zeit der Einwanderung der Slawen in ihr heutiges Gebiet ansieht, merkt man dass es viele verschiedene Herrschaftsformen gegeben hat. Manche waren erfolgreicher und hielten länger, andere wurden sofort wieder zerstört.
Ich möchte versuchen einen allgemeinen Überblick über die Geschichte dieser Gruppe zu zeigen.
2. 3. Weblogs
17 Okt 2011 Hinterlasse einen Kommentar
Bis jetzt habe ich mich nicht mit Weblogs beschäftigt, und selbst wenn, dann hätte ich sie nicht in einem wissenschaftlichen Zusammenhang gesehen. Allerdings bieten sie eine effiziente Möglichkeit zu neuen Informationen zu kommen und seine eigenen Erkenntnisse zu verbreiten.
Dass man in der Anonymität des Internets auch im Weblog mit falschen “Fakten” gefüttert werden kann braucht man nicht extra zu betonen. Allerdings, denke ich, kann man dem vorbeugen indem sich die Autoren zu erkennen geben. Zumindest auf den paar Seiten, die ich jetzt in der kurzen Zeit besucht habe, konnte man meistens den Namen des Autors und manchmal auch seinen Beruf finden. Ich denke, dass diese Informationen genügen sollten um die Identität und die Qualität des Weblogs überprüfen zu können, falls man damit weiterarbeiten möchte. Außerdem ist nicht jede gedruckte Quelle 100%ig seriös.
Ich denke mir das Weblogs vor allem in der Wissenschaft für schnellen Ideenaustausch genutzt werden können. Sie erleichtern die Zusammenarbeit diverser Historiker auch mit anderen Fachbereichen, sowie mit Laien. Da man auch anonym posten kann, wird sich der eine oder andere trauen eine Frage oder Behauptung aufzustellen, ohne Angst zu haben sich zu blamieren, und bekommt dann (hoffentlich) eine kompetente Antwort.
Weiters ist es für junge Historiker eine gute Möglichkeit sich Gehör zu verschaffen. Und auch weniger bekannte oder bearbeitete Themen anzusprechen und vorzustellen, vor allem bei Themen die in den anderen Medien sonst nicht veröffentlicht werden würden (aus Kostengründen usw.). Allerdings gibt es heutzutage auch die Möglichkeit ein E-Book zu erstellen. Aber einen großen Vorteil haben Weblogs gegenüber den E-Books – der Dialog bleibt bei den E-Books auf der Strecke, da sie einfach nur zum lesen vorgesehen sind, der Weblog aber zum Ideenaustausch.
2. 2. Meine Ressourcen
17 Okt 2011 Hinterlasse einen Kommentar
Hauptsächlich habe ich den OPAC-Katalog der Hauptuni benutzt, und selten die alten Zettelkataloge der einzelnen Fachbereichsbibliotheken. Um mir einen Überblick bei unbekannten Gebieten oder Begriffen zu verschaffen habe ich Wikipedia, den Online-Duden (soweit frei zugänglich) und andere enzyklopädische Seiten im Netz benutzt.
2. 1. Meine Internetanwendungen
17 Okt 2011 Hinterlasse einen Kommentar
Facebook, StudiVZ (nicht mehr aktiv)